Funktionsteile
Clips, Scharniere, Halterungen und Gehäuse, die im Einsatz bestehen – belastbar, maßhaltig und langlebig, direkt aus Ihren CAD-Daten.
Ein Laser verschmilzt feines Kunststoffpulver Schicht für Schicht zu einem festen Teil. Das Pulver ringsum trägt das Bauteil während des Drucks, deshalb sind auch verwinkelte Formen möglich. Wir drucken so in PA12 und TPU: belastbare Teile für den Einsatz in der Maschine, schon ab einem Stück.
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Beim Selektiven Lasersintern (SLS), auch Kunststoff-Lasersintern, verschmilzt ein Laser feines Kunststoffpulver Schicht für Schicht zum fertigen Bauteil. Das umliegende Pulver stützt die Geometrie während des Drucks – Stützstrukturen wie bei anderen Verfahren entfallen komplett.
Vom Auftragen der ersten Pulverschicht bis zum Auspacken. Tippen oder klicken Sie auf einen Schritt, um ihn in Ruhe anzusehen.
Im Pulverbett lassen sich viele Bauteile dicht gestapelt in einem Baujob fertigen. Genau das macht SLS zum klassischen Serienverfahren im 3D-Druck – solche Stückzahlen werden am Markt oft „Kleinserien“ genannt, für uns sind es schlicht Serien, denn eine Untergrenze gibt es nicht.
Überall dort, wo Bauteile funktionieren müssen, statt nur gut auszusehen, spielt das Lasersintern seine Stärken aus.
Clips, Scharniere, Halterungen und Gehäuse, die im Einsatz bestehen – belastbar, maßhaltig und langlebig, direkt aus Ihren CAD-Daten.
Dicht gepackte Baujobs machen SLS zur ersten Wahl für Serien – von der Pilotserie bis zur laufenden Nachfertigung ohne Werkzeug.
Komplexe Geometrien mit Hinterschnitten, Kanälen und Wandstärken, die klassisch kaum fertigbar wären – im Pulverbett kein Problem.
Mit TPU entstehen im SLS-Druck flexible, rückstellfähige Bauteile – von Dämpfern und Dichtungen bis zu ergonomischen Griffelementen.
Zwei EOS-Anlagen für die Serienfertigung, zwei Formlabs-Anlagen für kleinere Bauteile. Reinigung, Oberflächenbearbeitung und Einfärbung übernehmen wir direkt im eigenen Haus – für kurze Durchlaufzeiten, weniger Schnittstellen und eine durchgängige Prozesskette.
Zwei industrielle Sinteranlagen von EOS für die Serienfertigung, ausgelegt auf reproduzierbare Bauteileigenschaften, dazu zwei Anlagen von Formlabs für kleinere Bauteile und Muster. Bauraum der EOS-Anlagen 200 × 250 × 330 mm je Baujob.
Nach dem Baujob wird das Bauteil aus dem Pulverkuchen entnommen und gründlich von Restpulver befreit. In der EOS Auspack- und Mischstation wird das überschüssige Pulver aufbereitet und für den nächsten Baujob wieder bereitgestellt.
Strahlanlagen von Formlabs und DyeMansion übernehmen Reinigen und Oberflächenbearbeitung, die Färbeanlage von DyeMansion die Einfärbung im DeepDye-Verfahren.
Zwei Werkstoffe decken im Lasersintern fast alle technischen Anforderungen ab: PA12 für belastbare Funktionsteile und TPU für alles, was flexibel bleiben muss.
Nach dem Baujob ist ein gesintertes Bauteil noch nicht einbaufertig. Die Nachbearbeitung läuft in drei Schritten – Reinigen, Oberflächenbearbeitung, Einfärbung – und entscheidet über Oberfläche, Farbe und Reproduzierbarkeit. Bei uns erfolgt sie vollständig im eigenen Haus.
Für Serien bedeutet das eine gleichbleibende Farbgebung über alle Nachbestellungen, entfallende Lackierkosten und keine zusätzliche Durchlaufzeit. Die Bauteile werden einbaufertig geliefert.
Ein helles Bauteil durchläuft 4 Schritte, bis die Farbe im Material sitzt. Tippen oder klicken Sie auf einen Schritt, um ihn in Ruhe anzusehen.
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SLS steht für Selektives Lasersintern: Ein Laser verschmilzt feines Kunststoffpulver Schicht für Schicht zum fertigen Bauteil. Das umliegende Pulver stützt die Geometrie während des Drucks – deshalb braucht SLS keine Stützstrukturen und erlaubt auch komplexe Formen mit Hinterschnitten.
Wir sintern PA12 für belastbare, langlebige Funktionsteile und TPU für flexible Bauteile wie Dämpfer, Dichtungen oder Griffelemente. PA11 liefern wir auf Anfrage. Welcher Werkstoff zu Ihrer Anwendung passt, klären wir gern im Gespräch – und wenn ein anderes unserer fünf Verfahren besser geeignet ist, sagen wir Ihnen das offen.
Der Bauraum unserer SLS-Anlagen fasst Bauteile bis 200 × 250 × 330 mm. Größere Geometrien fertigen wir in einem unserer anderen Verfahren – bis hin zum Großformat-3D-Druck mit 2400 mm.
Ja – SLS ist sogar das klassische Serienverfahren im 3D-Druck: Im Pulverbett werden viele Bauteile dicht gestapelt in einem Baujob gefertigt. Solche Serien, oft „Kleinserien“ genannt, entstehen ohne Werkzeugkosten und sind jederzeit nachbestellbar. Ab welcher Stückzahl sich stattdessen Spritzguss lohnt, zeigt unser Serien-Rechner.
Typisch liegen die Lieferzeiten zwischen 3 Tagen und 2 Wochen, je nach Stückzahl und Auslastung. Express ist nach direkter Absprache möglich – nehmen Sie dafür bitte direkt Kontakt mit uns auf: +49 9238 477 07 0 oder info@adddix.de. Den schnellsten Weg zum Preis bietet unser Portal: CAD hochladen, Sofortpreis sehen, bestellen.
Ja, SLS-Bauteile werden bei uns eingefärbt statt lackiert. Im DeepDye-Verfahren dringt die Farbe rund 0,2 Millimeter tief in das Bauteil ein, statt aufzuliegen: Sie blättert nicht ab, und Kratzer legen kein helles Grundmaterial frei. Verfügbar ist auf Wunsch nahezu jeder RAL-Ton. Reinigen und Oberflächenbearbeitung erfolgen ebenfalls im eigenen Haus.
Als Richtwert gilt ±0,3 % (mindestens ±0,3 mm) in Anlehnung an DIN 16742. Funktionsflächen mit engeren Toleranzen arbeiten wir auf Wunsch mechanisch nach, damit das Bauteil einbaufertig bei Ihnen ankommt.