Passform und Montage
Einrastmechanismen, Steckverbindungen und Baugruppen, die vor dem Werkzeugbau geprüft werden sollen.
Ein Druckkopf setzt das Material Tropfen für Tropfen, ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker. Alles, was übersteht, stützt dabei Wachs – auch innen liegende Hohlräume. Das Wachs schmelzen wir hinterher heraus. So entstehen unsere feinsten und genauesten Teile.
MJP-Bauteile kalkulieren wir persönlich statt über den Sofortpreis: Ein Techniker sieht sich Ihr Bauteil an. Antwort innerhalb eines Werktags.
MJP gehört zu den Materialauftragsverfahren. Ein industrieller Druckkopf setzt das Bauteilmaterial tröpfchenweise ab und härtet es sofort mit UV-Licht aus. Parallel dazu wird ein Wachs als Stützmaterial gedruckt.
Vom ersten Tröpfchen bis zum Ausschmelzen des Wachses. Tippen oder klicken Sie auf einen Schritt, um ihn in Ruhe anzusehen.
MJP kommt zum Einsatz, wenn filigrane Geometrien, feine Strukturen und hochwertige Oberflächen gefragt sind. Auch kleine und komplexe Bauteile lassen sich präzise fertigen – direkt aus der Anlage und ohne aufwendige Nacharbeit.
Immer dann, wenn ein Bauteil nicht nur ungefähr, sondern genau stimmen muss.
Einrastmechanismen, Steckverbindungen und Baugruppen, die vor dem Werkzeugbau geprüft werden sollen.
Dünne Stege, feine Kanäle und kleine Funktionsgeometrien, die andere Verfahren nicht mehr sauber abbilden.
Modelle für Abstimmung und Präsentation, bei denen die Oberfläche die Aussage trägt.
Urmodelle für den Feinguss und Hilfsgeometrien für den Werkzeugbau.
MJP setzen wir gezielt dort ein, wo filigrane Geometrien, feine Details und hochwertige Oberflächen gefragt sind. Dafür nutzen wir eine 3D-Systems-Anlage mit einem speziell darauf abgestimmten Werkstoff.
Schicken Sie uns die CAD-Datei und sagen Sie, worauf es ankommt. Innerhalb eines Werktags kommt ein konkretes Angebot für Ihr Präzisionsteil.
Überall dort, wo Maße und Oberfläche darüber entscheiden, ob ein Bauteil seinen Zweck erfüllt: Passform- und Montageprüfungen, Konzeptionsmodelle, Vorrichtungen, Feingussmodelle und filigrane Komponenten. MJP ist unser genauestes Kunststoffverfahren – dafür ist es weder das schnellste noch das günstigste.
Ein Druckkopf trägt flüssiges Material tröpfchenweise auf und härtet es sofort mit UV-Licht aus – ähnlich einem Tintenstrahldrucker, nur in Schichten. Ein zweites Material aus Wachs stützt dabei alle Überhänge und wird nach dem Druck rückstandsfrei ausgeschmolzen. Deshalb bleiben auch Hinterschnitte und feine Kanäle ohne Nacharbeitsspuren.
MJP erreicht Toleranzen bis 0,025 mm. Was im Einzelfall möglich ist, hängt an Geometrie und Wandstärke und wird je Bauteil festgelegt.
Bis 294 × 211 × 144 mm. Das ist der kleinste Bauraum in unserem Haus – MJP ist ein Verfahren für kleine, genaue Teile. Größere Geometrien fertigen wir im SLA-Druck, im SLS oder im Großformatdruck bis 2400 mm.
Fast immer, wenn das Bauteil größer als eine Handfläche ist oder wenn mehrere Stück gebraucht werden. Der SLA-Druck liefert ebenfalls glatte Oberflächen, hat den größeren Bauraum und ist wirtschaftlicher. MJP wählen wir, wenn das Hundertstel entscheidet.
Nein, und wir sagen das lieber vorher. Bauraum und Verfahrenskosten machen MJP zum Verfahren für Einzelteile und kleine Mengen. Sobald Stückzahlen ins Spiel kommen, führt SLS zu deutlich besseren Stückkosten – was sich ab welcher Menge rechnet, zeigt unser Serien-Rechner.