Sicht- und Designteile
Gehäuse, Blenden und Bedienelemente mit glatter Oberfläche – präsentierfähig ohne aufwendige Nacharbeit.
Licht härtet flüssiges Kunstharz Schicht für Schicht aus. Die Schichten sind so dünn wie ein Vierzigstel Millimeter – am fertigen Teil sieht und fühlt man sie nicht. Gut für Anschauungsmuster und alles, was fein und glatt sein soll.
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Beide Verfahren härten dasselbe Kunstharz aus und ermöglichen eine vergleichbare Detailtreue. Der Unterschied liegt in der Art der Belichtung – und damit in der Wirtschaftlichkeit bei mehreren Bauteilen.
Licht härtet eine Schicht nach der anderen aus, das Bauteil wächst dabei kopfüber an einer Plattform. Tippen oder klicken Sie auf einen Schritt, um ihn als Standbild anzusehen.
Die Stereolithografie erzeugt geschlossene Oberflächen ohne sichtbare Schichtstruktur. Waschen, Nachhärten und Finish laufen im Haus – das Bauteil kommt fertig bearbeitet an.
Stereolithografie wird dort eingesetzt, wo Detailtreue und Oberfläche über die Aussagekraft eines Bauteils entscheiden.
Gehäuse, Blenden und Bedienelemente mit glatter Oberfläche – präsentierfähig ohne aufwendige Nacharbeit.
Aufnahmen, Lehren und Halterungen für Montage und Prüfung – in ESD Resin auch für die Elektronikfertigung.
Strömungsmodelle, Schaugläser und Lichtleiter – auf Wunsch poliert bis zur Durchsicht.
Anschauungs- und Situationsmodelle sowie Urmodelle für Abformung und Feinguss – überall dort, wo die Oberfläche die Form vorgibt.
9 Anlagen belichten mit Laser, 4 flächig über ein Display. Waschen, Nachhärten und das Entfernen der Stützstrukturen erfolgen im Haus.
9 Anlagen mit Laserbelichtung, 4 mit Flächenbelichtung, deren Beleuchtungseinheit die ganze Schicht auf einmal aushärtet. Bauraum bis 335 × 200 × 300 mm.
Waschen, Nachhärten und das Entfernen der Stützstrukturen laufen in aufeinander abgestimmten, automatisierten Stationen – jedes Bauteil durchläuft denselben festgelegten Ablauf. Auf Wunsch wird die Oberfläche bis zur Durchsicht poliert.
Die Auswahl richtet sich nach der geforderten Eigenschaft. Alle Werkstoffe sind im Bestellportal kalkulierbar.
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Alle drei härten flüssiges Kunstharz mit Licht aus; die Lichtquelle unterscheidet sich. Beim SLA fährt ein Laser die Kontur punktweise ab. Bei DLP belichtet ein Projektor die ganze Schicht, bei MSLA ein Display. adddix arbeitet mit Laser- und mit Displaybelichtung.
Die Detailtreue ist bei beiden Belichtungsarten vergleichbar. Ausschlaggebend ist die Belichtungszeit: Beim Laser wächst sie mit der belichteten Fläche, bei der Flächenbelichtung bleibt sie je Schicht konstant. Ab mehreren gleichen Teilen auf einer Plattform ist die Flächenbelichtung deutlich schneller.
Schichtdicken ab 25 µm. Als Richtwert gilt ±0,3 % (mindestens ±0,3 mm) in Anlehnung an DIN 16742. Die tatsächlich erreichbare Toleranz hängt von Geometrie und Wandstärke ab.
Nur eingeschränkt. Ausgehärtetes Kunstharz vergilbt unter dauerhafter UV-Einstrahlung und versprödet. Für den Dauereinsatz im Freien eignen sich ASA im FDM-Druck oder PA12 im SLS.
Bis 335 × 200 × 300 mm. Größere Geometrien entstehen im FDM-Druck, im SLS oder im Großformatdruck bis 2400 mm.
Flexible 80A Resin erreicht eine Shore-Härte von 80A und eignet sich für Dichtungen, Dämpfer und griffige Elemente. Für weichere Bauteile steht TPU im SLS-Druck zur Verfügung.