Bauteil im Streifenlicht-Messsystem von Keyence bei adddix
3D-Scan beim Dienstleister

3D-Scan
Digitalisierung Ihres Bauteils

Wir tasten Ihr Bauteil berührungslos mit Licht ab – auch dann, wenn es keine Zeichnung dazu gibt. Daraus entsteht am Rechner ein genaues Abbild und auf Wunsch eine vollständige Zeichnung, mit der sich das Teil drucken oder ändern lässt.

Für ein Angebot genügt ein Foto des Bauteils, einfach im Anfrageformular hochladen. Antwort innerhalb eines Werktags.

Ablauf

Vier Schritte vom Bauteil zur Datei

Das Bauteil geht per Paket nach Röslau und kommt mit der Datei zurück.

1 · Erfassen

Blaues Streifenlicht tastet die Oberfläche ab. Der Drehteller fährt das Bauteil in jede benötigte Lage, bis keine Fläche mehr verdeckt ist.

  • Streifenlicht
  • Berührungslos
  • Drehteller

2 · Netz erzeugen

Aus 9 Millionen Messpunkten je Aufnahme entsteht ein geschlossenes Polygonnetz mit Echtfarbinformationen.

  • Polygonnetz
  • Echtfarbe
  • 9 Mio. Punkte

3 · Aufbereiten

Mehrere Aufnahmen werden zusammengeführt und der Datensatz wird bereinigt, bis das Netz geschlossen und weiterverarbeitbar ist.

  • Zusammenführen
  • Bereinigen
  • Prüfen

4 · Ausgeben

Polygonnetz für den direkten Druck oder konstruktive Rückführung in ein parametrisches CAD-Modell.

  • STL
  • OBJ
  • CAD
Einsatzgebiete

Vier typische Anwendungen

Immer dann, wenn ein Bauteil existiert, die Daten dazu aber nicht.

Ersatzteil ohne Zeichnung

Ein Bauteil ist ausgefallen, Zeichnung und Lieferant gibt es nicht mehr. Der Scan liefert die Geometrie, aus der das Ersatzteil entsteht.

  • Ersatzteil
  • Nachfertigung
  • Bestandsanlage

Nachbau und Weiterentwicklung

Aus dem Originalteil entsteht ein parametrisches CAD-Modell – die Grundlage, um Maße zu ändern, Wandstärken anzupassen oder Varianten abzuleiten.

  • CAD-Modell
  • Konstruktion
  • Variante

Soll-Ist-Vergleich

Das gefertigte Bauteil wird gegen das CAD-Modell gemessen. Abweichungen werden als Farbbild sichtbar, bevor sie in der Montage auffallen.

  • Prüfung
  • Abweichung
  • Erstmuster

Digitalisierung und Archiv

Formen, Modelle und Werkzeuge werden als Datensatz gesichert – verfügbar, auch wenn das Original einmal nicht mehr verfügbar ist.

  • Archiv
  • Werkzeug
  • Urmodell
Einzelnes Bauteil mit Versteifungsrippe, Bohrungen und Schlitz, aufrecht auf spiegelnder Fläche
Zylinder mit feiner Gitterstruktur – eine Geometrie, die sich optisch erfassen lässt
Bauteile

Bauteile bis 580 × 300 × 200 mm und 50 kg

Gemessen wird berührungslos auf einer Anlage von Keyence – das Bauteil wird dabei weder eingespannt noch belastet. Hinterschnitte, Gitterstrukturen und dünne Stege erfasst das Licht dort, wo ein Taster nicht hinkommt.

  • Messvolumen bis 580 × 300 × 200 mm, Werkstückgewicht bis 50 kg
  • Feine Strukturen in hoher Vergrößerung, bis in den Zehntelmillimeterbereich
  • Glänzende, dunkle und transparente Bauteile werden ebenso erfasst
  • Größere Baugruppen in mehreren Aufnahmen, anschließend zusammengeführt
Blick auf den Monitor: mehrere Bauteile auf dem runden Messtisch, überzogen vom Streifenmuster der Messaufnahme
Ergebnis

Polygonnetz als STL, OBJ und PLY

Welches Ergebnis sinnvoll ist, entscheidet der nächste Schritt: drucken, konstruieren oder prüfen.

  • Polygonnetz als STL, OBJ oder PLY – direkt druckbar
  • Farbiges Netz mit Echtfarbinformationen der Oberfläche
  • Parametrisches CAD-Modell aus konstruktiver Rückführung, bemaßbar und änderbar
  • Direkt weiter in die Fertigung – alle fünf Verfahren im eigenen Haus
3D-Scan eines Bauteils auf dem Drehteller mit strukturiertem Licht
Ansprechpartner für 3D-Scan bei adddix
Angebot

Angebot für Ihr Bauteil

Ein Foto des Bauteils genügt für die erste Einschätzung, am besten zwei, drei Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen, gern mit Maßband daneben. Innerhalb eines Werktags kommt ein Angebot mit Vorschlag für das Ergebnisformat.

FAQ

Häufige Fragen zum 3D-Scan

Das Messsystem arbeitet im Streifenlichtverfahren und erfasst 9 Millionen Messpunkte je Aufnahme. Welche Genauigkeit am fertigen Datensatz ankommt, hängt an Größe, Geometrie und Oberfläche des Bauteils und wird je Bauteil festgelegt.

Bis 580 × 300 × 200 mm bei einem Werkstückgewicht bis 50 kg. Größere Baugruppen werden in mehreren Aufnahmen erfasst und zusammengeführt.

Ja. Solche Oberflächen werden vor der Messung vorbereitet – das gehört zum Ablauf und ist im Scan enthalten.

Das Polygonnetz bildet die gemessene Oberfläche ab und lässt sich direkt drucken. Ein CAD-Modell wird aus dem Netz konstruiert und lässt sich anschließend bemaßen, ändern und weiterentwickeln.

Der Preis hängt an Größe, Geometrie und dem gewünschten Ergebnis. Für ein Angebot genügt ein Foto des Bauteils.

Es geht zurück. Auf Wunsch entsteht daraus im selben Haus das gedruckte Bauteil – in einem der fünf Verfahren.