1 · Erfassen
Blaues Streifenlicht tastet die Oberfläche ab. Der Drehteller fährt das Bauteil in jede benötigte Lage, bis keine Fläche mehr verdeckt ist.
Wir tasten Ihr Bauteil berührungslos mit Licht ab – auch dann, wenn es keine Zeichnung dazu gibt. Daraus entsteht am Rechner ein genaues Abbild und auf Wunsch eine vollständige Zeichnung, mit der sich das Teil drucken oder ändern lässt.
Für ein Angebot genügt ein Foto des Bauteils, einfach im Anfrageformular hochladen. Antwort innerhalb eines Werktags.
Das Bauteil geht per Paket nach Röslau und kommt mit der Datei zurück.
Blaues Streifenlicht tastet die Oberfläche ab. Der Drehteller fährt das Bauteil in jede benötigte Lage, bis keine Fläche mehr verdeckt ist.
Aus 9 Millionen Messpunkten je Aufnahme entsteht ein geschlossenes Polygonnetz mit Echtfarbinformationen.
Mehrere Aufnahmen werden zusammengeführt und der Datensatz wird bereinigt, bis das Netz geschlossen und weiterverarbeitbar ist.
Polygonnetz für den direkten Druck oder konstruktive Rückführung in ein parametrisches CAD-Modell.
Immer dann, wenn ein Bauteil existiert, die Daten dazu aber nicht.
Ein Bauteil ist ausgefallen, Zeichnung und Lieferant gibt es nicht mehr. Der Scan liefert die Geometrie, aus der das Ersatzteil entsteht.
Aus dem Originalteil entsteht ein parametrisches CAD-Modell – die Grundlage, um Maße zu ändern, Wandstärken anzupassen oder Varianten abzuleiten.
Das gefertigte Bauteil wird gegen das CAD-Modell gemessen. Abweichungen werden als Farbbild sichtbar, bevor sie in der Montage auffallen.
Formen, Modelle und Werkzeuge werden als Datensatz gesichert – verfügbar, auch wenn das Original einmal nicht mehr verfügbar ist.
Gemessen wird berührungslos auf einer Anlage von Keyence – das Bauteil wird dabei weder eingespannt noch belastet. Hinterschnitte, Gitterstrukturen und dünne Stege erfasst das Licht dort, wo ein Taster nicht hinkommt.
Welches Ergebnis sinnvoll ist, entscheidet der nächste Schritt: drucken, konstruieren oder prüfen.
Ein Foto des Bauteils genügt für die erste Einschätzung, am besten zwei, drei Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen, gern mit Maßband daneben. Innerhalb eines Werktags kommt ein Angebot mit Vorschlag für das Ergebnisformat.
Das Messsystem arbeitet im Streifenlichtverfahren und erfasst 9 Millionen Messpunkte je Aufnahme. Welche Genauigkeit am fertigen Datensatz ankommt, hängt an Größe, Geometrie und Oberfläche des Bauteils und wird je Bauteil festgelegt.
Bis 580 × 300 × 200 mm bei einem Werkstückgewicht bis 50 kg. Größere Baugruppen werden in mehreren Aufnahmen erfasst und zusammengeführt.
Ja. Solche Oberflächen werden vor der Messung vorbereitet – das gehört zum Ablauf und ist im Scan enthalten.
Das Polygonnetz bildet die gemessene Oberfläche ab und lässt sich direkt drucken. Ein CAD-Modell wird aus dem Netz konstruiert und lässt sich anschließend bemaßen, ändern und weiterentwickeln.
Der Preis hängt an Größe, Geometrie und dem gewünschten Ergebnis. Für ein Angebot genügt ein Foto des Bauteils.
Es geht zurück. Auf Wunsch entsteht daraus im selben Haus das gedruckte Bauteil – in einem der fünf Verfahren.