Frästeil aus Kunststoff
oder gedruckt?
Ein Bauteil aus Kunststoff, bisher gefräst. Hier steht, wann der 3D-Druck schneller und günstiger ist – und wann Fräsen bleibt, was es ist. Wir fräsen nicht. Wir drucken. Deshalb nennen wir Ihnen beide Seiten.
Im Portal erhalten Sie nach kostenloser Registrierung und CAD-Upload sofort Ihren Preis. Ohne Konto: Anfrage mit CAD-Upload, Antwort innerhalb eines Werktags.
Wann der Druck das bessere Verfahren ist
Gefräst wird aus dem Vollen: Jede Innenkontur braucht einen Weg für den Fräser, jede neue Geometrie ein neues Programm und eine neue Aufspannung. Beim Druck entfällt das.
- Hinterschnitte und Innenkanäle kosten nichts extra – gefräst verlangen sie Umspannen oder gehen gar nicht
- Stückzahl 1 bis 500: kein Rüsten, kein Programmieren, keine Mindestmenge
- Änderungen kosten nur eine neue Datei – kein neues Programm, keine neue Vorrichtung
- Leichtbau mit Gitterstrukturen und Hohlräumen, die sich aus dem Vollen nicht herausarbeiten lassen
- Tempo: Teile in wenigen Werktagen, im Express nach Absprache teils am selben Tag
Wann Fräsen die bessere Wahl bleibt
Es gibt Bauteile, bei denen Zerspanung das richtige Verfahren ist. Wenn Ihres dazugehört, sagen wir Ihnen das, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das nicht passt.
- Sehr enge Toleranzen und Passungen – zerspant wird maßhaltiger als gedruckt
- Metall – wir fertigen Kunststoff
- Glasklare Bauteile – gefrästes und poliertes Acrylglas erreicht eine Transparenz, die der Druck nicht liefert
- Einfache Geometrien in großer Stückzahl – je simpler das Teil und je höher die Menge, desto klarer gewinnt die Maschine
- Halbzeug-Eigenschaften – manche Werkstoffe gibt es als Platte und Rundstab, aber nicht als Druckmaterial
Was es kostet und wie lange es dauert
Es gibt keine Werkzeug- und keine Rüstkosten. Der Preis hängt an Bauteilvolumen, Material und Stückzahl – nicht daran, wie kompliziert die Geometrie ist.
Im Portal erhalten Sie nach kostenloser Registrierung und CAD-Upload sofort Ihren Preis. Ohne Konto: Anfrage mit CAD-Upload, Antwort innerhalb eines Werktags. Express teils am selben Tag – dafür nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf.
Häufige Fragen zu Fräsen und 3D-Druck
In den meisten Fällen ja – die vorhandene CAD-Datei reicht. Wir prüfen vorab Wandstärken, Passungen und Funktionsflächen und sagen Ihnen, ob und wo etwas angepasst werden sollte. Gewinde, Lagersitze und Dichtflächen lassen sich nachträglich bearbeiten.
Als Richtwert fertigen wir mit ±0,3 Prozent, mindestens ±0,3 Millimeter. Die tatsächlich erreichbare Toleranz hängt von Geometrie und Wandstärke ab. Engere Werte sind verfahrensabhängig möglich, einzelne Funktionsflächen bearbeiten wir auf Wunsch nach.
Das hängt weniger an der Stückzahl als an der Geometrie. Bei einfachen Teilen aus dem Vollen sinkt der Fräspreis mit der Menge deutlich. Bei komplexen Geometrien mit Hinterschnitten steigt der Fräsaufwand dagegen mit jeder Aufspannung – dort bleibt der Druck auch bei größeren Serien vorn.
Mehr als 80 Materialien, vom Standard-Kunststoff bis zum Hochleistungswerkstoff – darunter PA12, PA11, TPU und flammhemmende Typen. Eine Übersicht finden Sie unter Material.
Nein. Wir fertigen additiv – SLS, FDM, FGF, SLA und MJP unter einem Dach. Nachbearbeitung wie Strahlen, Färben, Glätten und Finish machen wir im eigenen Haus. Eine Übersicht der Verfahren finden Sie unter Verfahren.
Schicken Sie uns das Bauteil.
CAD-Modell, Zeichnung oder Skizze genügt. Wir prüfen die Machbarkeit, schlagen Verfahren und Material vor und sagen Ihnen auch, wenn Fräsen für Ihr Teil der bessere Weg ist.